Bis dahin wurden Aufnahmen meist rein mechanisch über große Schalltrichter erzeugt.
Musiker mussten direkt vor dem Aufnahmetrichter stehen, um ausreichend Lautstärke zu erzeugen.
1925 wird erstmals die elektrische Aufnahmetechnik mit Mikrofonen eingesetzt.
Ein Mikrofon wandelt den Schall in elektrische Signale um.
Diese werden über Verstärker verstärkt und anschließend auf die Schallplatte übertragen.
Dadurch verbessert sich die Klangqualität, Dynamik und Detailtreue erheblich.
Auch leisere Instrumente und Stimmen können nun klar aufgenommen werden.
Plattenfirmen wie Victor und Columbia führen die neue Technik rasch ein.
Viele bekannte Aufnahmen der späten 1920er Jahre entstehen bereits elektrisch aufgenommen.
Diese Innovation markiert den Beginn der modernen Studiotechnik.
Sie prägt die Entwicklung der Schallplattenproduktion für viele Jahrzehnte.